{"id":96,"date":"2017-02-22T19:52:29","date_gmt":"2017-02-22T18:52:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/?p=96"},"modified":"2019-03-03T19:03:37","modified_gmt":"2019-03-03T18:03:37","slug":"traditionelle-elchjagd-mit-hund-in-finnland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/2017\/02\/22\/traditionelle-elchjagd-mit-hund-in-finnland\/","title":{"rendered":"Traditionelle Elchjagd mit Hund in Finnland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Traditionelle Elchjagd mit Hund in Finnland<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Gruppenreise f\u00fchrte uns dieses Jahr zur traditionellen Elchjagd nach Finnland. Finnland ist bekannt als das Land der Seen und W\u00e4lder. Dies wiederum stellt ideale Lebensbedingungen f\u00fcr das Elchwild dar. Die Wilddichte ist bei weitem geringer als wir es von Deutschland kennen. Pro Jahr werden dort ca. 50000 Elche erlegt. Die Elchjagd in Finnland erfolgt gr\u00f6\u00dftenteils als Gemeinschaftsjagd, welche von den Jagdclubs durchgef\u00fchrt wurd und in der Zeit von Anfang Oktober bis Ende Dezember stattfindet. Das Klima in Finnland um diese Zeit ist bereits um einiges k\u00e4lter als in Deustchland so dass eine entsprechende Kleidung und Ausr\u00fcstung insbesondere auch mit Schutz gegen N\u00e4sse wichtig ist. Ich vertraue hierbei auf die neue Muflonserie von Deerhunter die Dank Deertexmembran und 3M isolierung ideal f\u00fcr das finnische Klima geeignet ist. Da Sicherheit die oberste Priorit\u00e4t hat muss bei der Jagd jeder eine rote Schildm\u00fctze sowie Signalweste oder Rote Jacke tragen, meine Kollegen haben sich daher f\u00fcr Signaljacken entschieden und bei der Jagd sehr gute Erfahrung mit der Deerhunter Cumberland in Orange gemacht. Unsere Jagd f\u00fchrte uns in 2 unterschiedliche Reviere Finnlands. Eines in der N\u00e4he von Rantasalmi und eines bei Savoranta.<\/p>\n<p>Die Anreise nach Finnland erfolgte sehr unkompliziert z.B. mit Finnair, welche \u00fcber Helsinki auch in die entlegensten Flugh\u00e4fen, wie in unserem Fall Joensuu, weiterfliegen. Die Waffe wird komplett bis zum Endziel durchgechecked. Nach der Abholung am Flughafen wurde zun\u00e4chst ein Schiesstand mitten im Revier angesteuert, wo jeder J\u00e4ger 5 Schuss &#8211; 2 sitzend aufgelegt, 3 stehend freih\u00e4ndig &#8211; auf eine Elchscheibe abgeben musste, um zu kontrollieren, dass die Waffe nach dem Flug nicht verstellt wurde. Nachdem dies von allen gemeistert wurde ging es zu unserer Unterkunft in der wir die ersten 3 Tage \u00fcbernachten sollten. In der praktisch eingerichteten Unterkunft mit 2 Doppelzimmer und K\u00fcche\/Essbereich wurden wir von unserem Guide Pekka bekocht. Nach einer kurzen Nacht ging es am n\u00e4chsten Morgen bereits fr\u00fch los. Nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck im Herrenhaus von 1770 trafen wir uns nach kurzer Fahrtzeit bereits mit der heutigen Jagdgruppe. Unsere Gruppe bestand aus ca. 15 J\u00e4gern mit deutschsprachigem Jagdleiter. Nach kurzer Einf\u00fchrung, Standvergabe und selbstgemachtem Blaubeerkuchen mit Kaffee ging es direkt ins Revier. Die W\u00e4lder Finnlands sind sehr unterschiedlich strukturiert. Meist als Mischw\u00e4lder mit hohem Birken und Kiefernanteil, teils auch Fichtenw\u00e4lder.<\/p>\n<p>Unser erstes Revier hatte sowohl offene Fl\u00e4chen mit bis zu 1,5m hohem Gras, aber auch Waldstellen und Feldr\u00e4nder zu bieten. Bei der Jagd wird traditionell der Elchhund eingesetzt. Der Hund l\u00e4uft dabei frei im Revier und sucht gezielt nach Elchen, alle diese Hunde sind mit GPS Peilsendern ausgestattet welche auf dem Smartphone den genauen Standort anzeigen. Sobald ein Elch gefunden ist wird dieser verbellt und abh\u00e4ngig vom Elch, wird dieser entweder langsam vor dem Hund auf dem Wechsel im Troll weglaufen, so dass die am Wechsel postierten Sch\u00fctzen auf ihn warten k\u00f6nnen, oder der Elch stellt sich und wird vom Hund auf den Platz gebunden. Im letzteren Fall wird der Hundef\u00fchrer dies auf seinem GPS Ger\u00e4t sehen und den n\u00e4chst postierten Sch\u00fctzen abholen, um den Elch anzupirschen. Ca. 30 Minuten nach dem Start des Treibens ist bereits Hundegebell zu h\u00f6ren, was anzeigt, dass ein Elch entdeckt wurde da die Hunde nur bellen wenn sie tats\u00e4chlich auf einen Elch treffen. Gespannt warten alle Sch\u00fctzen und h\u00f6ren in welche Richtung sich der Hund bewegt. Von meinem Stand aus ist nach 15Min kein Hund mehr zu h\u00f6ren, doch pl\u00f6tzlich bricht ein Schuss auf der anderen Seite des Revieres. Eine Stunde sp\u00e4ter ist die erste Jagd beendet und wir treffen uns mitten im Wald an einer der vielen vorhandenen Grillstellen, wo wir bei offenem Feuer unsere Stockw\u00fcrste, sowie mitgebrachten ger\u00e4ucherten Lachs essen. Als wir an der Grillstelle ankamen wurden wir bereits freudestrahlend von unserem Jagdkameraden empfangen, welcher auf der anderen Revierseite ein Elchkalb und damit seinen ersten Elch erlegen konnte. Auf offenem Feld war ihm eine Elchkuh mit Kalb angewechselt und mit sauberen Schuss konnte er das Kalb erlegen. Ein weiterer J\u00e4ger unserer Gruppe war zudem mit dem Hundef\u00fchrer 2 Elche angepirscht, welche vom Hund gestellt wurden. Auf Grund des dichten Bewuchses konnte er jedoch nicht schie\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-118\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/z_finnmittag-300x223.jpg\" alt=\"z_finnmittag\" width=\"300\" height=\"223\" \/><\/p>\n<p>Nach der Mittagspause ging es in das gleiche Revier zur\u00fcck. Diesmal wurden die gleichen Pl\u00e4tze wie zuvor eingenommen, jedoch wurden intern in der Gruppe die Pl\u00e4tze getauscht. Der Nachmittag verlief eher ruhig, wir hatten in meinem Bereich einen Elch, welcher mit Hund anwechselte, jedoch kurz vor uns abbog, so dass wir ihn nicht sehen konnten. Nach der Jagd erfuhren wir, dass im anderen Bereich, wo morgens das Kalb fiel, einem weiteren unserer J\u00e4ger ein Elch kam, diesmal jedoch ein starker Schaufler was auch f\u00fcr Finnland nicht die Regel ist. Obwohl der Elch ca. 40 Minuten in der N\u00e4he unseres Kollegen war, konnte er ihn nicht erlegen, da er durch das dichte Ge\u00e4st nur teilweise das Haupt sehen konnte, aber keine Chance hatte einen waidgerechten Schuss anzubringen. Zufrieden mit dem ersten Tag und bereits dem ersten Erfolg, fuhren wir zur\u00fcck in unser kleines H\u00e4uschen, wo wir am Abend die Elchleber des erlegten Kalbes braten wollten. Da wir noch fr\u00fch in der Zeit waren fragte uns der Gutsbesitzer ob wir nicht noch Lust h\u00e4tten auf Enten zu jagen <a href=\"https:\/\/antibiotictabs.com\/lucipro\/index.html\">Buy Lucipro Cipro <\/a> , mein Jagdkollege und ich waren sofort dabei. Gesagt getan, ging es auch gleich los, mit 2 Leihwaffen erreichten wir nach kurzem Marsch einen kleinen Teich. Leider meinte es das Wetter nicht gut mit uns. Es zog starker Sturm auf, so dass die wenigen Enten, welche sich dem Teich n\u00e4herten mit R\u00fcckenwind wie ein Pfeil an uns vorbeiflogen. Bei dieser Jagd hatte sich die Deerhutner Muflonjacke wieder bezahlt gemacht, da sie weder den Spr\u00fchregen noch die K\u00e4lte des Windes durchlie\u00dfen. Am Ende konnten wir zumindest eine Ente erlegen was f\u00fcr reine Schalenwildj\u00e4ger aus Deutschland bei diesen Bedingungen schon eine Leistung war. Am n\u00e4chsten Tag erfuhren wir, dass durch den Sturm, welcher in der Nacht noch viel st\u00e4rker wurde 70000 Haushalte ohne Strom waren. Nach der R\u00fcckkehr von der Entenjagd wurde die Entenbrust sowie die mitgebrachte Elchleber von Pekka zubereitet und serviert. Beides war vorz\u00fcglich und alle J\u00e4ger befanden dies w\u00e4re die beste Leber die sie je gegessen h\u00e4tten. Wie sich anschlie\u00dfend herausstellte ist Pekka nicht nur ein sehr guter Guide, sondern hat auch bei den finnischen Outdoorkochmeisterschaften den 2. Platz belegt, wobei er Erster bei Geschmack war und nur auf Grund seiners Anrichtens etwas Abzug bekam. Gut gest\u00e4rkt gingen wir fr\u00fch zu Bett um f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag ger\u00fcstet zu sein.<\/p>\n<p>Am 2. Jagdtag fuhren wir in ein neues Revier im gleichen Jagdclub. Da der zweite Tag auf einen Samstag fiel, waren wir diesmal eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe, da insbesondere auch die Jungen und sonst arbeitenden J\u00e4ger mit dabei waren. Das morgentliche Treiben fand in einem Fichten- und Birken- Hochwald statt <a href=\"https:\/\/puttydownload.biz\/DownloadPutty\/putty-download-connection-manager.php\">PuTTY download connection Manager<\/a> , welcher um einen der vielen Seen gelegen ist. An diesem Morgen hatte unsere Gruppe keinen Erfolg. Die 3 eingesetzten Hunde konnten in dem kompletten Bereich nur einen Elchbullen ausmachen. Dieser war jedoch sehr schnell \u00fcber die Reviergrenze gewechselt. Dann eine Kuh mit 2 K\u00e4lbern von welchen einer der ortsans\u00e4ssigen J\u00e4gern eines erlegen konnte. W\u00e4hrend unserer Mittagspause bei offenem Lagerfeuer merkten die Hundef\u00fchrer, dass ihre Hunde in einem gr\u00f6\u00dferen Waldgebiet Elche gestellt hatten. Daraufhin wurde die Mittagspause verk\u00fcrzt und es wurde ein Plan aufgestellt, wie wir das entsprechende Gebiet angehen und umstellen konnten. Erneut erhielt jeder einen Standplatz zugewiesen und wir fuhren voller Erwartung an die neue Stelle. Im Vergleich zu den Revieren zuvor war diesmal f\u00fcr unsere Gruppe eine Position am Waldrand vorgesehen, welche direkt an ein Haferfeld angrenzte. Bereits bei der Ankunft konnten wir immer wieder die Hunde im Wald h\u00f6ren und warteten gespannt darauf, dass wir Elche sehen w\u00fcrden. Nach etwa 30 Minuten kamen pl\u00f6tzlich 3 Elche, 55m von meinem Stand im Troll auf das Feld gezogen. Voraus die Elchkuh, danach Kalb und am Ende ein junger Bulle. Wie zu Hause auf unserer Schwarz und Rotwild-dr\u00fcckjagden gewohnt fuhr ich mit der R93 mit dem Elch mit und hielt entsprechend weit vorne an ohne zu bedenken dass unsere Sauen um einiges schneller unterwegs sind. Das Ergebnis war, dass der erste Schuss genau vorne vorbei ging, der zweite Schuss mit der 308 traf dann genau das Blatt und der Bulle ging im Knall zu Boden. W\u00e4hrend dieser Zeit zog die Elchkuh und Kalb weiter an mir vorbei und ich konnte noch das Kalb erlegen. Die Elchkuh welche weiter Richtung meines Nachbarsch\u00fctzen und Jagdkollegen gezogen war wurde von diesem anschlie\u00dfend erlegt, so dass wir bereits in 2 Tagen 4 Elche f\u00fcr unsere Gruppe verbuchen konnten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-116\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/z_elchbulle-300x223.jpg\" alt=\"z_elchbulle\" width=\"300\" height=\"223\" \/><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend war die Jagd f\u00fcr den Tag beendet und alle zusammen halfen die Elche zu bergen und an das Skinnerhaus mit K\u00fchlzelle zu bringen. Am Abend verabschiedeten wir uns von den Jagdclubmitgliedern, welche uns so herzlich aufgenommen hatten und fuhren ca. 150km weiter in ein neues Gebiet um wiederum unser Gl\u00fcck auf Elch zu versuchen. Die neue Unterkunft welche wir sp\u00e4t in der Nacht erreichten war ein sehr sch\u00f6nes Blockhaus idylisch am Ufer eines Sees gelegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-117\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/z_finnhaus-300x223.jpg\" alt=\"z_finnhaus\" width=\"300\" height=\"223\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-119\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/z_finnroom-300x169.jpg\" alt=\"z_finnroom\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/p>\n<p>Jagdtag Nummer 3 sollte f\u00fcr uns der einzige ohne Abschuss bleiben. Nachdem bereits 3 J\u00e4ger unserer 4er Gruppe Jagderfolg hatten galt es noch unseren letzten J\u00e4ger zu Schuss zu bringen. Das neue Gebiet ist um einiges gr\u00f6\u00dfer als die vorhergehenden, so dass auch entsprechend die Jagdgesellschaft diesmal aus mehr als 40 J\u00e4gern bestand. Als wir erz\u00e4hlten, dass wir in 2 Tagen bereits 4 Elche erlegen konnten wurde uns mitgeteilt, dass wir sehr viel Gl\u00fcck gehabt h\u00e4tten. Normalerweise kommen nicht alle Gastj\u00e4ger einer Gruppe tats\u00e4chlich auf einen Elch zu Schuss, obwohl meist die besten Pl\u00e4tze f\u00fcr die Gastj\u00e4ger vorgehalten werden. Nach einer sehr detailierten Einweisung zu Beginn der Jagd in Finnisch, erkl\u00e4rte uns Ero ein deutschsprachiger Finne, was genau der Jagdleiter besprochen hat und gab uns die Info, welche Pl\u00e4tze uns zugelost wurden. Die erste Jagd fand in einem Birken\/Kiefer Hochwald mit hohem Unterwuchs statt. Unsere Gruppe bildete eine Sch\u00fctzenkette an einer der ausichtsreichsten Stellen des Revieres und wir warteten gespannt auf die ankommenden Hunde. Es waren auch mehrere Hunde zu h\u00f6ren, jedoch waren diese wie sich sp\u00e4ter herausstellte im Nachbarrevier. An meinem Platz kam an diesem Tag bis auf einen Eichelh\u00e4her nichts vorbei. Mein Nachbarsch\u00fctze jedoch hatte einen guten Anblick. Ihm kam auf 100m ein Elchbulle, welcher sich im dichten Unterholz langsam auf ihn zubewegte, ca. 60m vor ihm drehte er pl\u00f6tzlich ab und verschwand im Unterholz, ohne dass er die Chance hatte, zu Schuss zu kommen. Damit hatte auch der letzte von uns zumindest einen Elch gesehen. Aber er sollte seine Chance noch bekommen einen zu erlegen. Danach war die Morgenjagd beendet und es ging zur\u00fcck ins befestigte Blockhaus des Jagdclubs zum Mittagessen. Am Nachmittag stellten wir erneut ein neues Gebiet angrenzend an einen gr\u00f6\u00dferen See ab. In diesem Gebiet konnten die Hunde jedoch keine Elche finden, so dass wir bereits fr\u00fch abbrachen und zur\u00fcck in unsere sehr komfortable Unterkunft mit Sauna fuhren, um beim Abendessen die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.<\/p>\n<p>An unserem letzten Jagdtag wurde die Spannung auf die Jagd bereits bei der Ankunft im Jagdgebiet aufgebaut, da in diesem Gebiet ein 20-Ender Elchbulle seine F\u00e4hrten ziehen soll und erst vor kurzem wieder gesehen wurde. An diesem Tag sind wir nur eine kleine Jagdgruppe mit ca. 10 J\u00e4gern und Hundef\u00fchrern. Nach einer kurzen Reviereinweisung ging es gleich los. Unsere Gruppe wurde diesmal wieder aufgeteilt, ein J\u00e4ger stand am Anfang des Revieres, 3 weitere am Ende da dort die beiden Hauptwechsel der Elche waren. Unser J\u00e4ger, welcher noch nicht zu Schuss kam bezog den Hotspot an dem 2 gro\u00dfe und mehrere kleinere Wechsel vorbeilaufen und der ein sehr gutes Schussfeld in nahezu alle Richtungen bot. Nach ca. 1h in der wir in der Ferne immer wieder Hunde h\u00f6rten,sah ich pl\u00f6tzlich wie mein Nachbarsch\u00fctze in Anschlag ging und kurz darauf der Schuss bricht. Als nach kurzem repetieren ein weiterer Schuss brach war ich sicher unser letzter J\u00e4ger hatte auch noch Jagderfolg. Zun\u00e4chst war uns unklar ob er evtl. sogar Kuh und Kalb erlegt hatte eine kurze Whatsapp kl\u00e4rte jedoch auf, dass er einen Elchbullengabler erlegen konnte. Nach dem Schuss trafen sich alle J\u00e4ger beim erlegten Elch und seinem \u00fcbergl\u00fccklichen Erleger, um den Elch mit gemeinsamer Kraft aus dem Wald an den n\u00e4chsten Weg zu ziehen. Damit hatte jeder unserer Gruppe seinen Elch und wir konnten zufrieden zur\u00fcck zum Treffpunkt f\u00fcr eine kleine Mittagsmahlzeit fahren <a href=\"https:\/\/puttygen.in\">puttygen download<\/a> , bevor es wieder an die gleiche Stelle raus ging.<\/p>\n<p>Der Nachmittag h\u00e4tte der H\u00f6hepunkt der Jagdwoche werden k\u00f6nnen, der J\u00e4ger welcher am ersten Tag bereits das Kalb erlegt hatte, war diesmal auf dem Hotspot und die Hunde hatten einen Elch genau in seine Richtung getrieben. Laut dem GPS Signal musste der Elch sehr dicht am Hochsitz vorbeigezogen sein, jedoch konnte der J\u00e4ger nichts sehen. Nachdem die Jagd beendet war, da neben diesem Elch keine weiteren im Treiben waren, schauten wir uns das Gebiet in dem der Elch laut GPS gewesen war genauer an. Wie sich herausstellte war der Elch beim Anwechseln auf den Schwei\u00df des morgens erlegten gekommen und hat daraufhin abgedreht ohne dass er f\u00fcr den Sch\u00fctzen sichtbar wurde. Gem\u00e4\u00df der gefundenen F\u00e4hrten handelte es sich um einen sehr starken Bullen. Evtl. war dies der hier heimische 20ender. Mit dem erlegten Elch ging es dann zur\u00fcck zur K\u00fchlkammer und unsere Guides fragten ob wir noch Interesse an einer Bieberjagd h\u00e4tten. Zuerst waren wir etwas z\u00f6gerlich da Bieber ja eher selten sind aber hier wurden wir aufgekl\u00e4rt, dass die in Ost Finnland heimischen Bieber urspr\u00fcnglich aus Kanada eingef\u00fchrt wurden und mittlerweile eine gro\u00dfe Plage darstellen und sehr viel zerst\u00f6ren. Daher entschlossen wir uns am Abend noch auf Bieber zu versuchen. Die Bieberjagd findet an den Seeen und in Feuchtgebieten statt bei dem wir beim Angehen durch Schilf und Moor mussten. Hier sind gute Gummistiefel und wasserdichte Kleidung wie meine Deerhunter Almati Hose und Muflon Jacke sehr von Vorteil wobei die Max5 Tarnung der Muflon im Schilf einen weiteren Pluspunkt darstellt. Am See angekommen, entdeckten wir nach einer viertel Stunde bereits einen Bieber, welchen wir bis auf 40m vom Ufer anpirschten. Die Bieberjagd findet hier entweder mit Schrot oder mit der Kugel beim Schwimmen im Wasser statt. F\u00fcr meine Jagd habe ich meine bew\u00e4hrte R93 in 308 gew\u00e4hlt, welche mir zuvor bereits beim Elch gute Dienste leistete. Den entdeckten Bieber konnte ich auf ca. 40m knieend angestrichen an einer Birke per Kopfschuss im Wasser erlegen. Kurze Zeit sp\u00e4ter fiel ein weiterer Schuss und ein weiterer Jagdkollege konnte ebenfalls einen Bieber, diesmal mit Schrot im Wasser erlegen. Am Abend ging es zur\u00fcck in unsere komfortable Blockh\u00fctte wo zusammen mit unseren Guides der letzte Jagdtag ausklang.<\/p>\n<p>Der f\u00fcnfte Tag war als Abwechslung als Angeltag auf einem der sehr vielen Seeen geplant. Fr\u00fch morgens ging es bereits ans Wasser bei teils eisigen Temperaturen. Um diese Zeit ist das Wasser bereits stark abgek\u00fchlt, so dass die im Sommer leicht zu fangenden Zander nicht gut bei\u00dfen. Das Ergebnis haben wir dann auch bei unserem Schleppangeltrip gemerkt, wir konnten in 2-3h ca. 5-7 Hechte fangen, wovon wir den gr\u00f6\u00dften als Filet auf offenem Feuer zum Mittag grillten. Die f\u00fcr den Nachmittag geplante Jig-Angelsession war leider nicht erfolgreich, da die Wassertemperatur bereits zu niedrig war, so dass wir fr\u00fcher zur\u00fcck fuhren, um am Abend erneut auf Bieber zu jagen, was jedoch erfolglos blieb.<\/p>\n<p>Nach 5 spannenden Jagd- und Angeltagen bei denen wir viele neue Freundschaften geschlossen haben und uns von der \u00fcberw\u00e4ltigenden Gastfreundschaft der Finnen begeistern lie\u00dfen, ging es zur\u00fcck von Joensuu \u00fcber Helsinki nach Frankfurt. F\u00fcr alle von uns war sofort klar, dass dies definitiv nicht der letzte Trip nach Finnland war und wir in 2 Jahren erneut unser Gl\u00fcck im hohen Norden evtl. kombiniert mit Wei\u00dfwedelhirsch versuchen m\u00f6chten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagen-in-finnland-jagdreisen-fabrig.html\">Weitere Details zur Jagd in Finnland<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traditionelle Elchjagd mit Hund in Finnland Unsere Gruppenreise f\u00fchrte uns dieses Jahr zur traditionellen Elchjagd nach Finnland. 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