{"id":343,"date":"2018-09-15T15:43:44","date_gmt":"2018-09-15T13:43:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/?p=343"},"modified":"2019-03-03T18:59:37","modified_gmt":"2019-03-03T17:59:37","slug":"kanada-alberta-jagen-im-baerenparadies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/2018\/09\/15\/kanada-alberta-jagen-im-baerenparadies\/","title":{"rendered":"Kanada Alberta \u2013 Jagen im B\u00e4renparadies"},"content":{"rendered":"<h2>Kanada Alberta \u2013 Jagen im B\u00e4renparadies<\/h2>\n<div id=\"bericht\" class=\"medium\">\n<p><b>Fr\u00fchjahrsjagd mit nahezu Erfolgsgarantie<\/b><\/p>\n<p>Kanada ist sehr bekannt f\u00fcr die Fr\u00fchjahrsjagd auf Schwarzb\u00e4r. Diese weit verbreitete B\u00e4renart kann in ganz Kanada bejagt werden. Nachdem ich bereits in Britisch Columbia in den Bergen auf Schwarzb\u00e4r jagen durfte verschlug es unsere Gruppe f\u00fcr diese Jagd in die Pr\u00e4rie von Alberta im Westen Kanadas. Das Landschaftsbild ist von Bergen <a href=\"https:\/\/puttygen.in\">puttygen <\/a> , Pr\u00e4rie, kargen Schlag- und Wasserfl\u00e4chen sowie ausgedehnten Nadelw\u00e4ldern gepr\u00e4gt. Die Provinz hat \u00fcber 600 Seen und ist reich an Rohstoffen hier insbesondere Gas und \u00d6l welches aus \u00d6lsand gewonnen wird und Alberta zur reichsten Provinz in ganz Kanada gemacht hat. Unsere Reise f\u00fchrte uns \u00fcber Toronto nach Fort McMurray, eine Stadt die vor allem durch den \u00d6lsand boom stark gewachsen ist und auch heute noch von der Gas- und \u00d6lgewinnung beeinflusst ist.<br \/>\n<img src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/ca_alb_quad.jpg\" alt=\"Quad\" \/><br \/>\nUrspr\u00fcnglich war geplant die erste Nacht in Fort McMurray zu verbringen, auf Grund diverser Unwetter hatten unsere Fl\u00fcge jedoch soviel Versp\u00e4tung, dass wir erst einen Tag sp\u00e4ter morgens landeten und daher gleich am Flughafen von unserem Outfitter abgeholt wurden und mit ihm nach Norden zum Camp fuhren. Dank der gut ausgebauten Stra\u00dfen der \u00d6lfirmen dauert es nur ca. 2h bis zum Wendepunkt, wo uns bereits zwei weitere Guides mit Quads erwarteten mit denen es eine weiter Stunde in die Wildnis zum Basiscamp ging. Hierzu stehen vier Yamaha Quads inklusive Anh\u00e4nger bereit, mit welchen das komplette Gep\u00e4ck und die Verpflegung in das Camp transportiert werden. Auf dem Weg in das Camp konnten wir schon erste Wolf- und B\u00e4renspuren sehen, was unsere Vorfreude noch weiter steigen lie\u00df. Jeder aus der Gruppe wollte zwei B\u00e4ren erlegen und falls m\u00f6glich zus\u00e4tzlich noch auf Wolf waidwerken. In den Wintermonaten ist dieses Gebiet bekannt f\u00fcr viele W\u00f6lfe die insbesondere die verschiedenen Stra\u00dfen nach fressbarem absuchen. Im Mai ist die Wahrscheinlichkeit allerdings um einiges geringer <a href=\"https:\/\/puttydownload.biz\/PuttySsh\/putty-ssh-connection-timed.php\">PuTTY SSH connection timed out<\/a> , da sich die W\u00f6lfe in der Zeit der Aufzucht der Jungen in andere Teile des Gebietes zur\u00fcckziehen. Angekommen im Camp bezogen wir die neu aufgebauten zwei Mann Zelte die jeweils mit Holzboden, Holzbett mit dicker Matratze und einem eigenen Holzofen ausgestattet sind. Anschlie\u00dfend wurde bei einem reichhaltigen Abendessen aus dem Kochzelt der Jagdablauf f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage am Lagerfeuer besprochen. Der Plan ist jeweils morgens und abends an den diversen vorhandenen Baitstellen anzusitzen und auf die B\u00e4ren zu warten. Jetzt im Fr\u00fchjahr nach dem Winterschlaf sind die B\u00e4ren besonders aktiv und auf Nahrungssuche, so dass sie im Prinzip den ganzen Tag an die Kirrungen gehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/ca_alb_zelt.jpg\" alt=\"Zelt interior\" width=\"361\" height=\"203\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/ca_alb_zelt2.jpg\" alt=\"Zelt\" width=\"361\" height=\"203\" \/><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es bereits fr\u00fch los nach einem kurzen Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fchren wir jeweils ein J\u00e4ger mit Guide zu den vorher vereinbarten Baits. Angekommen an den Baits bezogen wir die vorbereiteten Hochst\u00e4nde oder Bodenst\u00e4nde je nach Platz und warten auf die B\u00e4ren. W\u00e4hrend des ersten Ansitzes war an meinem Bait noch keine Aktivit\u00e4t au\u00dfer ein par V\u00f6gel die sich an den B\u00e4rfuttermix bedienten. Gegen Mittag fuhren wir zur\u00fcck ins Camp und sahen bereits aus der Ferne den ersten B\u00e4ren der auf einem der Quadanh\u00e4nger lag. Der erste J\u00e4ger, Torsten, aus der Gruppe konnte direkt morgens seinen ersten B\u00e4ren strecken und wir haben ihn direkt abgezogen und das Fell eingesalzen, um es f\u00fcr den sp\u00e4teren Transport optimal vorzubereiten. Der erste Erfolg am ersten Ansitz lie\u00df auch die Zuversicht in uns beiden anderen steigen, die wir beide noch nichts gesehen hatten. Nach einem Mittagessen und kurzem Schl\u00e4fchen ging es auch schon wieder los \u201eauf die Piste\u201c wie wir unsere Anfahrten zu den Baits nannten. Mein Guide und ich entschlossen uns es erneut an der gleichen Stelle wie morgens zu probieren, diese Stelle hat zwei Baits bestehend aus einmal zwei Tonnen mit speziellem B\u00e4ren\/ Hundefuttermix, sowie eine mit Fleisch gef\u00fcllt, zudem etwas weiter weg ein spezielles Bait f\u00fcr Wolf, da hier im Winter eine der Hauptwanderlinien der W\u00f6lfe liegt. Beim Anfahren an das Bait konnten wir schon aus der Entfernung etwas Schwarzes an dem Bait entdecken. Ein kurzer Blick durch das Fernglas best\u00e4tigte es handelt sich um einen Schwarzb\u00e4ren. Da es unm\u00f6glich ist an den Hochsitz zu gelangen, entschlossen wir uns die Quads zu parken und gegen den Wind den B\u00e4ren anzupirschen. Ca. 600m vor der Kirrung pirschten wir los, im Schutze der B\u00e4ume kamen wir auf ca. 300m an den B\u00e4ren ran, dann hatte er jedoch etwas bemerkt, so dass er langsam abzog. Wir glaubten schon den B\u00e4ren verloren zu haben, aber als wir am Bait ankamen, von wo der B\u00e4r geflohen war, sahen wir ihn in ca. 130m langsam im Unterholz ziehen. Schnell war die Waffe im Anschlag und als er sich hinter einem Baum hervorbewegt und das Blatt frei war, konnte ich ihn stehend freih\u00e4ndig auf ca. 100m erlegen. Nach dem Schuss ging er noch 5 Meter bevor er im Unterholz zusammenbrach. Nach der schnellsten B\u00e4renjagd meines Lebens, machten wir zun\u00e4chst ausgiebig Fotos und schlugen anschlie\u00dfend eine Schneise f\u00fcr das Quad in das Unterholz, um den B\u00e4r aus dem dichten Bewuchs heraus zu holen und ins Camp zur\u00fcck zu bringen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/ca_alb_baer.jpg\" alt=\"Baer\" width=\"357\" height=\"201\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/ca_alb_baer2.jpg\" alt=\"Baer2\" width=\"353\" height=\"199\" \/><br \/>\nIm Camp angekommen wurde der B\u00e4r von uns versorgt und wir warteten gem\u00fctlich bis auch meine beiden Jagdkollegen f\u00fcr das Abendessen eintrafen. Diesmal konnte keiner der beiden einen B\u00e4ren erlegen. Als wir abends dann am Feuer sa\u00dfen konnten wir dann noch ein besonderes Ereignis erleben, \u00fcber unseren Zelten konnten wir f\u00fcr fast eine Stunde Nordlichter am Himmel beobachten. Nachdem das Schauspiel zu Ende war gingen wir zufrieden schlafen, da wir bereits nach dem ersten Tag zwei B\u00e4ren erlegen konnten. Am n\u00e4chsten Morgen war ich wiederum auf meinem Standardplatz und konnte an dem einen Ansitz vier verschiedene B\u00e4ren, unteranderem einen starken \u00e4lteren B\u00e4ren, mit der Kamera aufnehmen. Da ich noch vier Tage hatte und einer unserer Jagdkollege Oliver noch keinen, hatte ich mich entschlossen den B\u00e4ren nicht zu erlegen und f\u00fcr Oliver aufzuheben, falls er an diesem Morgen keinen bekommen w\u00fcrde. Nach der R\u00fcckkehr ins Camp sahen wir erneut einen B\u00e4ren am Abbalgplatz h\u00e4ngen und es war wieder Torsten, wie am ersten Tag, der bereits seinen zweiten B\u00e4ren erlegen konnte. Oliver hatte erneut kein Gl\u00fcck daher vereinbarten wir, er solle abends an meinen Platz sitzen und auf den \u00e4lteren B\u00e4ren warten. An meinem neuen Platz sah ich abends erneut zwei B\u00e4ren allerdings kleinere, so dass ich diese nur mit der Kamera knipste. Diesmal war es aber endlich soweit und der bisher als Schneider zur\u00fcckgekommene Oliver hat an meinem urspr\u00fcnglichen Platz den alten B\u00e4ren erlegen k\u00f6nnen und war \u00fcbergl\u00fccklich am zweiten Tag endlich seinen ersten B\u00e4ren erhalten zu haben. Nachdem nun alle zumindest einen B\u00e4ren hatten <a href=\"https:\/\/mega-pizzeria.com\">mega pizza<\/a> , war f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag ausschlafen angesagt.<br \/>\n<img class=\"worldpic\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/ca_alb_baer3.jpg\" alt=\"Muntjak\" \/><br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag ging es nach einem guten Mittagessen erneut los und diesmal sollte Diana es mit unserem Oliver sehr gut meinen, an einem neuen Platz den er ausprobiert kommt ihm der gr\u00f6\u00dfte B\u00e4r den wir w\u00e4hrend der 5 Tage gesehen haben. Dieser war sehr vorsichtig und hatte das Bait zun\u00e4chst umschlagen, aber als er sich dann auf die Hinterf\u00fc\u00dfe stellte um ein letztes mal Wind zu holen, bevor er verschwindet, nahm der Oliver beherzt die Waffe und schoss ihm direkt im stehen von vorne auf den Stich und der B\u00e4r rannte nach dem Schuss einen kleinen Abhang hinunter, wo er im Wald liegen blieb und von dort geborgen werden konnte. Damit war der Jagdk\u00f6nig f\u00fcr die Woche gekr\u00f6nt. Freudestrahlend kam er mit seinem Guide und dem gr\u00f6\u00dften unserer B\u00e4ren zur\u00fcck ins Camp. An diesem Abend feierten wir bis sp\u00e4t in die Nacht die Erlegung seines B\u00e4ren. W\u00e4hrend den n\u00e4chsten beiden Tagen konnte ich noch einen kleineren Schwarzb\u00e4r erlegen und alle von uns suchten noch nach Anzeichen von W\u00f6lfen, aber au\u00dfer ein par halbfrischen F\u00e4hrten sahen wir keine Wolfanzeichen, jedoch sahen wir diverse weitere B\u00e4ren bei den Fahrten mit den Quads und den Pirschg\u00e4ngen im Revier. Am Ende konnten wir in f\u00fcnf Tagen ca. 15-20 verschiedene B\u00e4ren z\u00e4hlen, die wir bei unseren Ansitzen und Fahrten gesehen hatten. Nach f\u00fcnf ereignisreichen Tagen verlie\u00dfen wir das Camp Richtung Fort McMurray, wo wir eine letzte Nacht im Hotel in Kanada verbrachten und uns noch etwas die Stadt anschauten, bevor es am n\u00e4chsten Tag von Fort McMurray via Toronto zur\u00fcck nach Deutschland ging. Wir waren in diesem Trip bereits in der ersten Jagdwoche vor Ort, hier sind bereits viele B\u00e4ren vom Winterschlaf zur\u00fcck allerdings kommen die gr\u00f6\u00dferen B\u00e4ren in der Regel etwas sp\u00e4ter aus ihrer H\u00f6hle, so dass die Chance auf gr\u00f6\u00dfere B\u00e4ren etwas sp\u00e4ter insbesondere w\u00e4hrend der Paarungszeit steigt. Neben Schwarzb\u00e4r und Wolf bietet das Revier auch sehr gute Elchjagden im Herbst sowie in einem weiteren Teil Jagden auf den Bison im Winter an. Dies ist eine gute Option f\u00fcr einen weiteren Trip unserer Gruppe in die Pr\u00e4rie von Alberta.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagen-in-kanada-alberta-jagdreisen-fabrig.html\">Weitere Details zur Jagd in Kanada Alberta<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"medium\"><\/div>\n<div class=\"medium\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanada Alberta \u2013 Jagen im B\u00e4renparadies Fr\u00fchjahrsjagd mit nahezu Erfolgsgarantie Kanada ist sehr bekannt f\u00fcr die Fr\u00fchjahrsjagd auf Schwarzb\u00e4r. 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