{"id":352,"date":"2018-09-15T15:56:58","date_gmt":"2018-09-15T13:56:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/?p=352"},"modified":"2019-03-03T18:58:00","modified_gmt":"2019-03-03T17:58:00","slug":"slowenien-jagd-auf-die-koenigin-der-alpen-die-gams","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/2018\/09\/15\/slowenien-jagd-auf-die-koenigin-der-alpen-die-gams\/","title":{"rendered":"Slowenien \u2013 Jagd auf die K\u00f6nigin der Alpen die Gams"},"content":{"rendered":"<h2>Slowenien \u2013 Jagd auf die K\u00f6nigin der Alpen die Gams<\/h2>\n<div id=\"bericht\" class=\"medium\">\n<p><b>Waldgamsjagd im Kokratal<\/b><\/p>\n<p>Klein, fein und bezahlbar das sind die drei Worte die mir sofort einfallen, wenn ich an die Gamsjagd in Slowenien denke. Das aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangene Slowenien hat sich zu einem Hotspot der Gamsjagd entwickelt. Seinen guten Ruf als Gamsland hat Slowenien einerseits durch die sehr guten Gamsbest\u00e4nde und auch gute Troph\u00e4enqualit\u00e4t erarbeitet, andererseits auch durch Preise die teilweise halb so teuer wie im benachbarten \u00d6sterreich sind. Obwohl in einigen Revieren sogar die gleiche Gams bejagt wird, da die eine Seite \u00f6sterreichisch und die andere Seite slowenisch ist, sind die Preisunterschiede enorm.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"worldpic\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/slo_berg3.jpg\" alt=\"Muntjak\" width=\"327\" height=\"218\" \/><br \/>\nF\u00fcr die Jagd auf Gams habe ich mich in das Kokratal begeben, welches von Deutschland sehr einfach mit dem Auto \u00fcber \u00d6sterreich erreichbar ist und das Jagdrevier liegt sehr nahe an der \u00d6sterreichisch-Slowenischen Grenze. Eine weitere Option w\u00e4re per Flugzeug nach Ljublijana und sich vom Flughafen abholen lassen oder Leihwagen nehmen, da ich aber flexibel sein wollte war das eigene Auto die beste Option. Da ich und mein Kollege bereits am Ankunftstag gegen Mittag in unserer Unterkunft ankamen, hatte der Berufsj\u00e4ger uns gleich angeboten wir k\u00f6nnten sofort einen Abendpirschgang machen und schauen, ob wir schon eine Gams bekommen k\u00f6nnen. Da wir nach der l\u00e4ngeren Autofahrt trotzdem noch recht fit waren, hatten wir zugestimmt und gegen 15:00 Uhr ging es dann auch schon los. Hier im Kokratal wird auf die Waldgams gejagt, d.h. es besteht viel Wald und nur in den h\u00f6heren Lagen ist man an oberhalb der Baumgrenze. Dies macht die Jagd auf der einen Seite spannend, da \u00fcberall auf Kahlschl\u00e4gen und Schneisen mit Gamswild gerechnet werden kann zum anderen bietet sich diese Jagd auch f\u00fcr \u00e4ltere J\u00e4ger oder diejenigen die nicht mehr zu gut zu Fu\u00df sind an, da die meisten Teile des Revieres \u00fcber gute Forstwege erreichbar sind. Dank der Waldgebiete bietet das Revier neben Gams auch Rotwild und teilweise Rehwild, so dass nach erfolgreicher Gamsjagd auch noch eine Jagd auf Rotwild m\u00f6glich w\u00e4re. Unser Augenmerk liegt aber diesmal nur auf der Gams.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/slo_canyon.jpg\" alt=\"Canyon\" width=\"330\" height=\"248\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/slo_gams4.jpg\" alt=\"Gams\" width=\"374\" height=\"249\" \/><br \/>\nAm ersten Abend pirschen wir verschiedene aussichtsreiche Stellen an und setzten uns die letzte Stunde an eine ca. 1-2 Jahre alten Schlagfl\u00e4che, konnten aber noch keine Gams erblicken. Am n\u00e4chsten Morgen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es erneut los. Zun\u00e4chst stiegen wir relativ hoch zu einer weiteren Schlagfl\u00e4che auf und beobachteten die Fl\u00e4che f\u00fcr ca. 1h. Dabei kamen uns einige St\u00fcck Rotwild und eine junge Gams, aber noch keine im passenden Alter. Anschlie\u00dfend fuhren wir verschiedene Schl\u00e4ge und Freifl\u00e4chen ab, konnten aber nur noch 2 St\u00fcck Rotwild, sowie eine Geis mit Kitz sehen. \u00dcber Mittag ging es zur\u00fcck in die Pension und mein Kollege erz\u00e4hlte ebenfalls von einigen G\u00e4msen, die er mit seinem Guide gesehen hatte, aber alle waren noch zu jung. Nach einem Mittagessen und kurzem Mittagschlaf ging es abends gleich wieder los. Diesmal hatte sich mein Berufsj\u00e4ger f\u00fcr die Pirsch in etwas steinigerem Gel\u00e4nde entschieden welche an einer gr\u00f6\u00dferen Schlucht endete, von wo aus wir einen sehr guten Blick auf die gegen\u00fcberliegende Seite mit sehr vielen starken Wechseln im Ger\u00f6ll und einer Salzlecke hatten. Hier wollten wir heute unsere Chance probieren und auf unsere Gams warten. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden glasten wir die verschiedenen Wechsel ab und behielten vor allen die Salzlecke im Auge. Pl\u00f6tzlich tat sich etwas und auf dem Wechsel kamen die ersten G\u00e4msen, allerdings erneut ein J\u00e4hrling und eine Geis mit Kitz. Als es schon langsam etwas dunkler wurde, n\u00e4herte sich eine Gams der Salzlecke. Sofort griffen wir zu unseren Ferngl\u00e4sern <a href=\"https:\/\/antibiotictabs.com\/deoxy\/index.html\">Buy Doxycycline <\/a> , um zu schauen, ob diesmal die passende dabei ist. Die Gams ist eine ca. 6-j\u00e4hrige Gams mit sehr guter Krucke allerdings ist eine Seite abgebrochen, so dass wir uns entschieden sie ziehen zu lassen. Da sie vermutlich die Hauptgams um die Salzlecke war, konnten wir keine weiteren G\u00e4msen an diesem Ansitz erblicken. Zur\u00fcck in der Unterkunft erz\u00e4hlte mir mein Kollege beim Abendessen, dass sie ebenfalls erneut einige G\u00e4mse gesehen hatten, darunter eine sehr alte starke Geis die sie erlegen wollten, aber der Wind nicht auf ihrer Seite war, so dass sie absprang, bevor er zu Schuss kam. Mit dem Wissen, dass wir erneut einiges an G\u00e4msen gesehen haben gingen wir zu Bett um fr\u00fch morgens f\u00fcr den erneuten Versuch wach zu sein.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/slo_gams2.jpg\" alt=\"Gams\" width=\"331\" height=\"248\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/bilder\/slo_schlag.jpg\" alt=\"Schlagflaeche\" width=\"351\" height=\"234\" \/><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen wollten wir die Zeit nutzen und anstatt anzusitzen mehr im Revier fahren und Pirschen um einen gr\u00f6\u00dferen Bereich abdecken zu k\u00f6nnen. Nach ca. 1h sahen wir pl\u00f6tzlich beim Fahren einen sehr guten Gamsbock im Schlag stehen, welchen mein Berufsj\u00e4ger schon kannte, allerdings wurde auf diesen bereits 3-mal von J\u00e4gern vorbeigeschossen, so dass er entsprechend vorsichtig ist. Wir fuhren langsam weiter und pirschten dann vorsichtig zur\u00fcck. Der Bock war noch da ist aber auf ca. 380m steil den Berg hochgezogen. Leider spielte uns aber das Wetter nicht in die Karten, mit dem Fernglas konnten wir den Bock noch schemenhaft finden allerdings war es, durch den Nebel der nun aufstieg, unm\u00f6glich den Bock noch im Zielfernrohr genau zu erfassen. Da wir auf diese Entfernung keinen Fehlschuss oder Verwundung riskieren wollten, entschlossen wir uns weiter zu suchen und sp\u00e4ter noch einmal hierher zu kommen. Als wir zur\u00fcck zum Auto pirschten sahen wir pl\u00f6tzlich in einem Schlag auf der anderen Seite des Revieres 3 G\u00e4mse stehen darunter ein \u00e4lterer Bock. Nach kurzer \u00dcberlegung war der Entschluss gefasst es auf diesen zu versuchen. Wir fuhren zun\u00e4chst auf die andere Seite des Revieres um dann vom Fu\u00dfe des Berges in Richtung des Kahlschlages zu pirschen. Nach ca. 25 Minuten erreichten wir einen kleinen Bodensitz von dem wir den Schlag einblicken konnten, und zu unserem Gl\u00fcck war der Bock noch da allerdings auf 450m und verdeckt durch B\u00fcsche. Wir entschieden uns n\u00e4her heran zu pirschen und krochen unter Ausnutzung jeder verf\u00fcgbaren Deckung bis zum Fu\u00dfe des Schlages. Von hier aus hatten wir einen sehr guten Blick auf die komplette Fl\u00e4che und konnten den Bock auf 250m gut ansprechen <a href=\"https:\/\/mega-pizzeria.com\">pizzakurier bern<\/a> , allerdings immer noch nicht erlegen, da er weiter verdeckt im Geb\u00fcsch stand. Aufgelegt auf meinen Rucksack richtete ich mich ein, um den Bock zu erwarten, wenn er aus dem Geb\u00fcsch heraustritt. Nach ca. 15 Minuten Wartezeit tat der Bock uns den Gefallen und ich konnte ihn auf 250m steil bergauf erlegen und er brach im Feuer der 8x68s sofort zusammen. Nach einem weiteren sehr anstrengenden Anstieg der fast senkrecht den Berg hoch ging hatte ich endlich meine begehrte Troph\u00e4e in der Hand, ein guter Bock mit 90CIC Punkten. Zufrieden stiegen wir vorsichtig wieder den Berg mit unserer Gams herab und trafen uns mit meinem Kollegen und seinem Berufsj\u00e4ger in der Pension, die diesmal wieder G\u00e4mse gesehen hatten aber keine passende dabei war.<\/p>\n<p>Am Abend hatten wir noch einen letzten Ansitz bei dem wir wieder Rotwild inkl. 12 Hirsch und G\u00e4mse sahen jedoch nicht mehr zu Schuss kamen. Da mein Kollege bereits \u00fcber 50 G\u00e4mse geschossen hatte, war er nur speziell auf sehr alte Geisen oder 100+CIC G\u00e4mse aus, die wir in den 2 Tagen bis auf die eine alte Geis leider nicht erblicken durften. Der Gams Bestand ist sehr gut, so dass wir nahezu bei jedem Pirschgang G\u00e4mse oder Rotwild sahen, f\u00fcr die noch gezieltere Jagd auf starke Troph\u00e4en bietet sich jedoch die Brunft Zeit besser an als Ende August. Unsere Jagd fand hier in einem Revier statt in dem vorallem die Waldgams bejagt wird, Slowenien bietet jedoch auch Reviere die mehr hochalpine Jagden erm\u00f6glichen, so dass je nach Wunsch verschiedene Gebiete gew\u00e4hlt werden. Wer eine gute und sehr sichere Jagd zu vern\u00fcnftigem Preis m\u00f6chte, dem bietet Slowenien sicher das best m\u00f6gliche Gamsland.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagen-in-slowenien-jagdreisen-fabrig.html\">Weitere Details zur Jagd in Slowenien<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"medium\"><\/div>\n<div class=\"medium\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Slowenien \u2013 Jagd auf die K\u00f6nigin der Alpen die Gams Waldgamsjagd im Kokratal Klein, fein und bezahlbar das sind die[&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":368,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,89],"tags":[217,219,215,213],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":593,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352\/revisions\/593"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/368"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jagdreisen-fabrig.de\/jagdblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}