Jagen in Südafrika – Jagdblog Jagdreisen Fabrig – Alles rund um die Auslandsjagd http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog Der Jagdblog rund um die Auslandsjagd Sat, 04 Sep 2021 14:49:37 +0000 de hourly 1 http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/wp-content/uploads/2017/02/logo_jagdreisen_quadrat-150x150.jpg Jagen in Südafrika – Jagdblog Jagdreisen Fabrig – Alles rund um die Auslandsjagd http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog 32 32 Jagd auf die grazile Rappenantilope (Sable) in Südafrika http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/2020/03/02/jagdblog-jagd-auf-die-grazile-rappenantilope-sable-in-suedafrika/ http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/2020/03/02/jagdblog-jagd-auf-die-grazile-rappenantilope-sable-in-suedafrika/#respond Mon, 02 Mar 2020 13:13:00 +0000 http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/?p=490 Die Rappenantilope (Hippotragus niger) oder auch Sable genannt zählt zu einer der begehrtesten großen Antilopen in Afrika. Dank dem Boom der letzten Jahre hat sich die Population stark erhöht was sich auch positiv auf die Jagdmöglichkeiten und auch auf den Preis für uns Jäger ausgewirkt hat. Sable kommen in den meisten Ländern im südlichen Afrika vor. Nachdem ich bereits viele Sable in Simbabwe gesehen hatte wollte ich zunächst dort auf Sable jagen. Nachdem ich jedoch einige Recherchen angestellt hatte, stellte sich heraus dass Südafrika eigentlich noch bessere Sable Möglichkeiten bietet, so dass am Ende die Wahl auf Südafrika viel. In Südafrika werden Sable in nahezu allen Provinzen bejagt von NorthernCape, über Limpopo, KZN bis nach Freestate. Insbesondere im Freestate und Limpopo sind hier sehr gute Bestände vorhanden. Für meine Sable Jagd hatte ich 4 Tage eingeplant was mehr als ausreichend ist um eine der begehrten Trophäen zu erlegen.

  

Im Juli ging es dann los gen Süden zu meiner zweiten Heimat Südafrika, nach der Erledigung der Waffenformularitäten am Flughanfen Stand eine etwas längere Fahrt in das Camp bevor, so dass wir erst gegen Abend ankamen. Während des großen Abendessens besprachen wir den Ablauf des nächsten Tages und gingen nach dem anstrengenden Tag mit 10h Flug und Anreise früh ins Bett. Am nächsten morgen fuhren wir nach dem Frühstück direkt in das Revier in dem wir unsere Sablejagd durchführen wollten. Im Vergleich zu anderen Wildarten wie Büffel oder Eland, welche meist auf der Fährte bejagt werden, ist die Jagd auf Sable eher an normale Antilopen angelehnt und es wird viel Gefahren, abgeglast und an aussichtsreiche Stellen gepirscht, womit sich diese Jagd auch für weniger fitte Jäger hervorragend eignet. Zudem können Sable auch an Wasserlöcher bejagt werden, was sogar eine Bejagung mit dem Bogen ermöglicht, da wir Jäger sehr nah an das Wild herankommen.

Meine Jagd sollte als Pirschjagd stattfinden und so fuhren wir zunächst weit in das Revier hinein von wo aus wir dann verschiedene Täler anpirschen wollten, welche als bekannte Stellen der Sable gelten. Von unserer Parkposition aus hatten wir verschiedene kleine Gebirgszüge/Hügel in Laufreichweite, welche uns einen super Überblick über die dahinterliegenden Ebenen geben sollten. Wir pirschten uns an den ersten Beobachtungspunkt an und gingen vorsichtig an die Felskannte um die Ebene abzuglasen. In der Ebene konnten wir mehrere Herden Impalas einige Warzenkeiler sowie Kudus sehen jedoch noch keine Sables, daher beschlossen wir auf den Hügel auf der gegenüberliegenden Seite zu wechseln. Jedoch hatten wir auch hier kein Glück, zunächst dachten wir eine kleine Gruppe erspäht zu haben, welche im dichten Busch grasten, bei näherem Hinschauen entpuppten sich die vermeintlichen Sables aber als Roan (Pferdeantilopen). Diese haben ähnliche jedoch kleinere Gehörne und sind sandfarben anstatt Schwarz gefärbt. Da sich in keiner der Ebenen Sable zeigen wollten fuhren wir mit dem Pickup etwas weiter Richtung Osten in das Revier, hier sollten ebenfalls gute Punkte für Sable sein.

   

Bereits auf dem Weg Richtung unserem neuen Beobachtungspunkt konnten wir nun endlich einige Sables sehen, allerdings waren diese alle zu jung, so dass wir sie passieren ließen. Ermutigt von der ersten Begegnung stoppten wir den Wagen am Fuße der nächsten kleinen Hügelkette, um erneut einen Aufstieg zu wagen und die dahinterliegenden Ebenen abzuglasen. Zunächst das gleiche Spiel wie zuvor einige Impalas und Kudus in der Ebene aber keine Sable. Da es bereits um die Mittagszeit war, entschieden wir uns hier eine kleine Rast einzulegen und hofften später doch noch Sable in der ebene zu entdecken. Während wir unsere Sandwiches aßen glasten wir regelmäßig die Ebene ab. Plötzlich entdeckten wir aus dem Dickbusch zwei schwarze Antilopen in unsere Richtung marschieren, jedoch noch verdeckt, so dass wir nicht sagen konnten was genau es war. Gespannt blieben unsere Ferngläser auf den Dickbusch gerichtet und dann taten die beiden Antilopen uns den gefallen in die Ebene auszutreten. Diesmal hatten wir glück es handelte sich um zwei starke Sable, ein Abnormer mit unterschiedlichen Hörnern und ein typischer Sable. Dieser war nun unser Ziel der Jagd. Von hier aus war an einen Schuss nicht zu denken, die Sable waren noch ca. 600m entfernt sind aber im Begriff langsam in unsere Richtung zu marschieren.

 

Der Plan war schnell gemacht PuTTY download command , wir wollten in die Ebene hinabsteigen und dann vorsichtig geschützt von den Büschen in Richtung der Sable pirschen. Unser Tracker, der Berufsjäger und ich machten uns an den mühevollen Abstieg. Vorsichtig ging es Meter für Meter den steilen Abhang hinunter bis wir schließlich in der Ebene angekommen waren. Da es von hier keinen Sichtkontakt mehr zu den Sable gab orientierten wir uns an den Wegen und Bäumen, welche wir uns bereits vor dem Abstieg gemerkt hatten. Langsam pirschten wir uns von Busch zu Busch bis wir schließlich in die Nähe der Sable kamen. Durch das enge Buschwerk konnten wir sehen, wie die Sable immer weiter in die offene Fläche liefen. Dies machte unser anpirschen entsprechend schwieriger, da weniger Deckung vorhanden war. Aus diesem Grund ließen wir unseren Tracker zurück und mein PH und ich pirschten jetzt von Baum zu Baum immer weiter in Richtung der Sable. Als wir noch ca. 150m von den Sablen entfernt an einer kleinen Dornbuschgruppe angekommen waren, wollten wir unser Glück probieren. Wir bauten vorsichtig das Dreibein auf und ich ging mit meiner R93 in 8x68s in Anschlag. Die Sable zogen immer noch langsam aber breit vor uns her. Mein Fadenkreuz hatte die Kammer fest im Blick und als der Sable kurz verhoffte mega-pizzeria.com , war meine Chance da und ich ließ die Kugel fliegen. Auf den Schuss hin brach der Sable sofort zusammen und eine lange Pirsch ging für uns erfolgreich zu Ende. Ich erhielt meinen Dornbuschbruch und der Sable den letzten Bissen. Jagdliches Brauchtum wird auch von vielen in Afrika noch ähnlich wie in Deutschland gepflegt, was ich als sehr wichtig ansehe. Nach dem Schuss kam nun auch wieder der Tracker zu uns und wir bereiteten den Sable für die obligatorischen Bilder vor.

Auf der Rückfahrt konnten wir weitere Sable und auch Roan beobachten die hier in dem Revier ebenfalls reichlich vorkommen. Neben Standardantilopen ist dieses Gebiet auch bekannt für Exoten wir Goldengnus, schwarze Impalas oder Kupferspringböcke. Diese Arten sind besonders beliebt bei US Jägern, für mich allerdings weniger da ich mehr auch die normalen Spezies besinne. Eine Besonderheit die hier ebenfalls vorkommt und es mir angetan hat ist der Schwarze Springbock. Diese Farbvariante ist im Unterschied zu den Goldengnus,… eine normale Ausprägung der Natur und somit eine natürliche Farbgebung. Die Letzten 3 Tage sollte es daher auf den schwarzen Springbock gehen. Wir sahen hierbei sehr viele normale Springböcke, und ich konnte auch zwei erlegen, welche wir mit Verletzungen gefunden hatten allerdings wollten sich die schwarzen Böcke nicht so leicht zeigen. Die ersten 2 Tage konnten wir lediglich einen erblicken der aber zu schnell im Dickicht verschwand und somit keinen Schuss zuließ. Am letzten Tag hatten wir dann endlich einen passenden Bock erspäht und wollten diesen angehen. Wir verfolgten den Bock über Stunden durch den dicksten Busch. Wir kamen einige male auf ca, 250m heran aber jedes Mal, kurz vor der Schussabgabe, hatte sich der Bock wieder in den Dickbusch zurückgezogen. Unsere letzte Chance war den Bock zu Umschlagen und auf dem nächsten Wechsel zu warten. Gesagt getan im großen Bogen ging es um den Bock herum und wir positionierten uns an dem vermeintlichen Wechsel, wo wir den Bock erwarten wollten. Die Zeit verging und es wurde immer dunkler bis es schließlich so dunkel wurde, dass wir keine Chance mehr hatten anzusprechen. Just in diesem Moment setzte sich die Springbockherde mit dem schwarzen Bock in Bewegung und wechselte vor uns über den Weg aber es war zu dunkel um den passenden Bock noch auszumachen. Etwas enttäuscht aber mit dem festen Gedanken in einem anderen Jahr mein Glück auf schwarzen Springbock zu probieren ging es zurück ins Camp und am nächsten Morgen zum Flughafen. Es waren erneut 6 schöne Tage in Südafrika die viele bleibenden Eindrücke hinterließen.

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Büffeljagd – Die Suche nach Daggaboys in Südafrika http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/2019/03/02/jagdblog-bueffeljagd-die-suche-nach-daggaboys-in-suedafrika/ http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/2019/03/02/jagdblog-bueffeljagd-die-suche-nach-daggaboys-in-suedafrika/#respond Sat, 02 Mar 2019 12:32:10 +0000 http://www.jagdreisen-fabrig.de/jagdblog/?p=474 Endlich war es soweit, nachdem ich viele Male in Afrika auf Antilopen gejagt hatte, wollte ich mir den Traum vom einem Büffel erfüllen. In der Auswahl standen verschiedene Länder, ich habe mich am Ende für Südafrika entschieden, wobei es mir aber wichtig war die ursprüngliche Art der Jagd auf der Fährte zu erleben, bei der man die Büffel teils über mehrere Stunden nur anhand der gefundenen frischen Fährte anpirscht. Dies ist die typische Jagdart wie sie auch in Zimbabwe und anderen bekannten Büffelländern durchgeführt wird.

Büffel kommen in Südafrika in fast allen Provinzen vor, jede Provinz hat dabei ihren eigenen Charakter und entsprechend unterschiedlich ist auch die Landschaft und die Art wie man an die Büffel herankommt. Meine Jagd sollte in KwaZuluNatal stattfinden Buy Scabo Stromectol , welche im Südosten von Südafrika liegt. Da es keine direkte Flugverbindung nach KZN gibt ist eine ca. 6-8h Fahrt mit dem Pickup vom Johannesburg Flughafen notwendig um in das Camp zu kommen. Dies sollte der Vorfreude jedoch keinen Abbruch tun und wurde genutzt um bereits die Details der Jagd zu besprechen und die Landschaft zu genießen. Die Fahrt führte vorbei an diversen Goldmienen, Kohletagebauten sowie Holzplantagen bis zu den grünen Landschaften in KZN. Im Vergleich zu anderen Regionen bekommt KZN sowie die angrenzende Region Ostkap bedeutend mehr Niederschlag, so dass hier die Landschaft länger grün sind. Da ich ein Fan des afrikanischen Winters bin fahre ich in der Regel zwischen Juli und September nach Südafrika, so war es auch bei der Büffeljagd. Der große Vorteil dieser Zeit liegt darin, dass das Graß bereits getrocknet ist und weniger Wasser vorhanden ist, so dass wir einerseits das Wild besser finden und andererseits auch mehr Wild die Wasserstellen besucht. Angekommen im Camp wurde schnell das geräumige Zimmer bezogen danach ging es auch gleich los die Waffe kontrollzuschießen. Auf Großwild führe ich meine bewährte Blaser R93 im Kaliber 416 Rem Mag, diese Waffe hat mehr Reserve als die auch mögliche 375 H&H und ist ausnahmslos für alles Großwild in Afrika zulässig. Dank der Einfachen Zerlegung und dem schnellen Zusammenbau der R93 sind wir in Null Komma Nichts bereit den Probeschuss abzugeben. Bei all meinen Jagdreisen hatte ich noch nie erlebt, dass eine Waffe nach dem Flug neu eingeschossen werden musste, der Probeschuss ist dennoch obligatorisch, da bei dem Transport auch das Zielfernrohr verstellt werden könnte. Zudem sind die Luftfeuchtigkeit, Höhenmeter und weitere Faktoren im Ausland unterschiedlich was sich ebenfalls auf die Treffgenauigkeit auswirken kann. Nach dem Probeschuss der erneut nicht zu beanstanden war gingen wir zurück zur Lodge um am Lagerfeuer den Tag ausklingen zu lassen.

Während wir gemütlich unsere Biere und Savanna Dry am Feuer genossen gingen wir bereits die Vorgehensweise der Jagd durch. Am nächsten Morgen sollte es früh los gehen, wir hatten ca. 1h Fahrt Richtung Pongolastausee vor uns. Dieses Gebiet hat gute Büffelbestände ist aber nicht leicht zu bejagen, da es sehr hügelig und mit dichtem Busch bestückt ist. Nach einer entspannenden Jagd war es am nächsten Morgen soweit gegen 10:00 Uhr Ortszeit erreichten wir das Pongola reserve in dem wir jagen sollten. Zunächst wurde mit den lokalen Rangern der Verlauf abgestimmt. Sie gaben uns erste Hinweise wo Büffel gesichtet wurden und wir frische Fährten finden sollten. Voller Erwartung ging es los auf die andere Seite des Reserves. Während der Fahrt konnten wir bereits einige Gnus und Impalaherden entdecken, doch dann lag plötzlich ein vermeintlicher dicker Ast genau auf der Fahrspur. Wir staunten nicht schlecht als wir ausstiegen um den Ast zu entfernen, es war kein Holz was da unseren Weg querte, sondern eine ca. 3m lange Python. Auf Grund der kalten Temperaturen bewegte sich die Schlange im Schneckentempo von der einen zur anderen Seite. Nach ca. 15 Minuten war die Show dann vorbei und der Python gab die Fahrspur wieder frei.

Kurze Zeit später kamen wir in das besagte Gebiet in dem am Vortag die Büffel gesehen wurden. Wie ließen den Wagen stehen und gingen zu Fuß weiter, zwei lokale Tracker mein Berufsjäger und ich. Zu unserem Glück ist an dieser Stelle weicher Sandboden, so dass wir gut nach den Büffelspuren suchen konnten und auch fündig wurden. Eine kurze Besprechung der Tracker mit dem PH ergab, dass es sich bei den Fährten um 2-3 gute Büffel handeln mussten. Ab jetzt hieß es vorsichtig voran zu pirschen und den Fährten zu folgen. Dies war zu Beginn noch relativ einfach da die Büffel direkt auf dem sandigen Fahrweg liefen. Kurze Zeit später jedoch ging es in die Dornbüsche. Ab jetzt mussten wir für unseren Büffel extrem hart arbeiten, auf der einen Seite war schon alleine das Pirschen durch die engen Büsche eine Tortur auf der anderen Seite wurde der schöne Sandboden nun mehr und mehr von Gestein und Geröll abgelöst, so dass die Tracker immer genauer schauen mussten um die Fährte nicht zu verlieren. Wir folgten den Fährten für ca. 2.5h dann stoppten wir plötzlich, dann stoppten wir alle Ruckartig. Neben uns hörten wir Äste knacken und tiefes Schnaufen, sollten wir unsere gewünschten Büffel eingeholt haben? Ganz vorsichtig pirschten wir uns nun Schritt für Schritt voran. Meter für Meter kamen wir dem Geräusch näher ohne dabei die Fährten aus den Augen zu verlieren. Da diese genau in die gleiche Richtung liefen waren wir sicher nun in kürze auf die Büffel zu treffen. Eine kurze Zeit später wurden wir dann aber leider enttäuscht, die Geräusche waren keine Kaffernbüffel sondern eine Streifengnuherde die sich ebenfalls hier im dichten Gestrüpp auf Nahrungssuche gemacht haben. Wir umschlugen die Gnus vorsichtig um anschließen wieder unseren Büffelfährten zu folgen.

Je weiter wir pirschten umso dichter wurden die Büsche. Fast nicht vorzustellen wie so massiges Wild wie der Büffel durch dieses dichte Buschwerk vorankommt. Die Pirsch führte uns weiter den Berg hinauf putty download windows , immer steiler und wir hatten schon fast unsere ganzen Wasservorräte aufgebraucht als wir plötzlich durch das Unterholz große schwarze Körper sahen. Diese waren für Gnus zu groß, so dass wir sicher waren unsere Büffel gefunden zu haben. Schnell nochmal den Wind prüfen, da dieser genau von den Büffeln auf uns zu kam konnten wir uns sehr vorsichtig näher an die Büffel heran pirschen. Jetzt konnten wir sehen, dass es 2 Büffel waren allerdings noch nicht ansprechen wie stark sie sind. Vorsichtig pirschten wir durch die Dornenbüsche, mittlerweile war das Adrenalin im ganzen Körper, so dass wir die Stiche der Dornen schon gar nicht mehr spürten. Die Büffel zogen nun gemächlich auf ca. 50m vor uns durch das Gebüsch. An einen Schuss war aber hier nicht zu denken, viel zu viele Äste die selbst bei dem großen Kaliber die Kugel ablenken würde.  Also versuchten wir näher heran zu kommen und hofften auf eine etwas offenere Fläche zu stoßen. Ohne Vorwarnung sprinteten die Büffel plötzlich los durch die dichten Dornbüsche, aber zu unserem Glück hinaus auf eine anschließende etwas offenere Ebene. Dank dem Sprint hatten wir wieder einiges an Abstand zwischen die Büffel und uns bekommen. Da wir sie aber noch sehen konnten pirschten wir vorsichtig an den Rand der dichten Dornbüsche und wollten von dort schauen, ob wir einerseits die Büffel ansprechen können und bestenfalls zu Schuss kommen können. Das Pirschen zog sich einige Zeit hin schließlich sind wir aber am Rand der etwas offeneren Fläche angekommen. Die Büffel stehen bereits auf der anderen Seite der Fläche aber noch und den Dornbüschen gut einsehbar von unserer Position. Es sind zwei alte Bullen und wir entscheiden uns den Rechten der beiden zu erlegen.

Langsam wird das Dreibein aufgebaut und ich schiebe die Blaser auf die Auflage. Auf Grund des anstrengenden Aufstiegs muss ich zuerst etwas ruhiger werden bevor wir einen Schuss anbringen können. Der Berufsjäger hat die Entfernung mit 150m gemessen, dies sollte für die 416 kein Problem sein auch wenn sie jetzt nicht gerade als Weitschusspatrone bekannt ist. Nach einer kurzen Beruhigungsphase in der der Büffel immer Spitz zu uns Stand machte ich mich auf dem Dreibein bereit. Das Blatt fest im Zielstachel wollte ich warten bis er sich breit dreht um einen möglichst idealen Schuss anbringen zu können. Mehrere Minuten, die sich wie Stunden anfühlten, warteten wir darauf, dass sich der Büffel drehte. Dann war es endlich soweit die Büffel wollten abgehen und als sich das Blatt breit stellt lass ich die Kugel fliegen und der Büffel bleibt auf anhieb stehen. Der Schuss war ideal allerdings ging der Büffel nicht sofort runter, so dass ich eine weitere 416 Swift A-Frame auf das Blatt schoss. Nach dem zweiten Schuss brach der Büffel auf den Schuss hin zusammen und blieb an Ort und Stelle liegen. Erschöpft von den ganzen Strapazen machten wir nach kräftigen Waidmannsheil Wünschen zunächst eine kurze Pause an unserer Position von der wir geschossen hatten.

Anschließend gingen wir langsam Richtung unseres Büffels. Zu unserem Erstaunen war der 2. Büffel jedoch immer noch da und wollte nicht von seinem erlegten Gefährten lassen. Alles Rufen und Schießen mit der 9mm Para in den Boden brachte zunächst nichts der Büffel hielt stur seine Position. Wir entschieden uns das Auto zu holen und uns einen Weg freizuschlagen, mit der Hoffnung dies würde den Büffel vergrämen. Und tatsächlich, als der Tracker mit dem Auto angefahren kam, hatte sich der Büffel für den Rückzug entschieden, so dass wie ohne Gefahr eine Schneise zu dem erlegten Büffel schlagen konnten. Kaum waren wir am Büffel strömten schon wie aus dem nichts von überall die Helfer herbei um bei der Bergung und dem Aufladen des Büffels auf den Jagdwagen zu helfen. Müde und erschöpft aber überglücklich über den hart erarbeiteten Büffel fuhren wir zurück ins Camp wo bereits der reichlich gedeckte Tisch mit dem Abendessen wartete. Am Lagerfeuer ließen wir nochmal den Tag Revue passieren und entschieden uns die nächsten Tage ruhiger angehen zu lassen. Während der nächsten Tage konnte ich selbst noch ein Weisschwanzgnu erlegen und mein Kollege mit dem ich nun gemeinsam jagte hatte sich auf Drehhornantilopen wie Nyala und Buschbock spezialisiert und konnte jeweils einen der gewünschten Wildarten erlegen. Nach 5 Tagen in Südafrika ging es dann auch via Johannesburg zurück in die Heimat mit dem ersten Vertreter der Big five und es sollte für mich nicht der letzte bleiben. PuTTY download command

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